Wir schwimmen weiter auf der Erfolgswelle

[12.04.2026/HM]

H2 > S3L – TSV Wolfschlugen > 33:30 (16:9)

Das Oberliga Team von S3L Handball bleibt weiter die Mannschaft der Stunde in der Oberliga-BW. Mit nunmehr 17:3 Punkten aus zehn Spielen ohne Niederlage ist man bis auf einen Punkt an Tabellenplatz zwei herangerückt. Der TSV Wolfschlugen war die letzte Mannschaft die S3L am 6. Dezember des letzen Jahres besiegt hatte, reiste als Tabellenzweiter an die Bergstraße reiste musste aber ohne Punkte die Heimreise antreten.
Mit Linkshänder Simon Spilger meldete sich vor der Partie ein weiterer wichtiger Spieler erkrankt ab. Doch wie schon so häufig in dieser Saison fing, die Mannschaft den Verlust auf und drückte von Anfang an aufs Gaspedal. Die Schwaben wurden von Beginn an unter Druck gesetzt und das zeigte Wirkung. Bis zum 12:9 (23.) konnte der Gast die Partie halbwegs offenhalten, wurde in den verbleibenden secheinhalb Minuten förmlich überrannt und so ging S3L mit einer 16:9 Führung in die Pause. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und unseren Matchplan perfekt umgesetzt. Leider haben wir dann ein wenig den Faden verloren und den Ball nicht mehr so laufen lassen und uns in Einzelaktionen verstrickt. So hat sich Wolfschlugen wieder herangekämpft. Super war aber das sich die Abwehr dann wieder gefangen hat und wir das Spiel heimgefahren haben“, so Timo Baumann. Die Gäste gaben sich nicht so schnell geschlagen, wie die heimischen Fans noch zur Halbzeit gehofft hatten. Der TSV war beim 21:18 (42.) wieder dran. Verkürzte sogar mehrfach auf zwei Treffer, letztmalig beim 31:29 (57.), konnte aber nie den direkten Anschluss herstellen. Tobias Büttel, Jan Knaus und Bastian Seitz sorgten in den entscheidenden Situationen immer wieder für die benötigte Treffer.

So fuhr man den verdienten Heimsieg ein, der nun noch mehr Lust auf das Derby am kommenden Samstag in Viernheim macht. Dort wird ein heißer Fight erwartet, denn Viernheim hat nach der deutlichen Hinspielpleite an der Bergstraße sicherlich noch eine Rechnung offen. Schaut man sich die Mannschaft von S3L mittlerweile an, braucht man auch vor so einer Aufgabe keine Angst zu haben. [HM]

S3L: Schlafmann, Fuhrer, Bennefeld; Lachnitt, Anschütz, Funk, Ullrich (2), Neuner, Knaus J. (9), Seitz (8), Burkard (1), Knaus L., Scholz (1), Grössl (2), Büttel (10/4)
Zuschauer: 120