Mit Glück und Geschick zum fünften Sieg in Folge
[1.03.2026/HM]
H2 > S3L – HSG Langenau/Elchingen > 36:35 (21:14)
Das Oberliga-Team von S3L Handball fuhr seinen fünften Sieg in Folge ein und ist, auf Platz 8, nur einen Punkt weg von Tabellenplatz zwei, aber auch, wiederum, nur fünf Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Das zeigt einmal mehr wie wichtig jede einzelne Partie ist, und S3L kann sich glücklich schätzen die beiden Punkte eingefahren zu haben. Dabei schien nach einem schwachen Start, 1:4 (4.), alles in Richtung der Gastgeber zu laufen. Besonders Simon Spilger und Moritz Ullrich ließen sich nicht bremsen und sorgten immer wieder für Treffer von S3L. So drehten die Gastgeber binnen weniger Minuten die Partie und lagen beim 16:11 (23.) scheinbar komfortabel in Front. Zwar drückten die Gäste mächtig aufs Tempo aber beim Halbzeitstand von 21:14 dachten die heimischen Fans das Spiel sei schon in trockenen Tüchern.
Doch in Durchgang zwei zeigte sich ein völlig anderes Bild. Langenau kam wie ausgewechselt aus der Kabine und mit jedem Treffer der Gäste, wurde S3L wackliger. Die Defensive hatte keinen Zugriff mehr und im Angriff vergab man beste Möglichkeiten und traf nur zu oft die falschen Entscheidungen. Langenau, angetrieben vom starken Felix Junginger, war beim 23:20 (36.) wieder dran und auch eine Auszeit der Gastgeber brachte keine Besserung. Beim 26:28 (46.) schien der sicher geglaubte Sieg in weiter Ferne. Doch die Heimsieben gaben nicht auf und waren beim 29:28 (51.) wieder in Front. Beim 35:32 (59.) achtzig Sekunden vor dem Ende, schien die Partie entschieden, doch Langenau gab sich nicht geschlagen und S3L machte wirklich alles falsch, was man falsch machen kann in den letzten Minuten. Mit dem Schlusspfiff gab es noch einen direkten Freiwurf für die Gäste der, Gott sei Dank, im Block hängen blieb. So war der Jubel nach dem Abpfiff entsprechend groß, siegte man zwar verdient, musste aber bis zum Ende zittern.
Weiter geht es am kommenden Samstag beim Drittletzten in Lauterstein. Sollte man auch dort siegen wären die Abstiegsränge dann weit entfernt. Aber das wird alles andere als einfach, und S3L täte gut daran sich nicht wieder eine Auszeit von 15 Minuten zu nehmen.
S3L: Schlafmann, Fuhrer, Bennefeld; Lachnitt, Anschütz (3), Ullrich (4), Knau J. (4), Seitz (8), Spilger (9/2), Burkard (1), Knaus L., Scholz (1), Grössl, Büttel (6/2)
Zuschauer: 200