S3L bündelt Kräfte und investiert in die Zukunft des Damenhandballs

[26.06.2026/HM]

Die Damenabteilung der S3L richtet sich neu aus

Zwei Jahre nach Gründung der Spielgemeinschaft soll nun auch im Damenbereich der nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Während viele Strukturen zunächst aus der ehemaligen HG Saase übernommen wurden, setzt die S3L nun auf eine klarere Organisation und eine langfristige Strategie, um den Damenhandball in Großsachsen, Hohensachsen, Leutershausen und Lützelsachsen nachhaltig zu stärken.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Neuausrichtung ist die neu geschaffene Position des sportlichen Leiters der Damenabteilung. Diese Aufgabe übernimmt Alexander Herrmann, langjähriger Spieler des TVG und der S3L. Gemeinsam mit Trainerin Lisa Stein sowie den Spielerinnen Lina Pauli und Mara Steitz bilden sie das sportliche wie auch organisatorische Leitungsteam. Unterstützung erhält die Gruppe aus dem Kreis der Gesellschafter durch Michèle Sauer und Tobias Brahm.
Sportlich konzentriert sich die S3L in der kommenden Saison bewusst auf nur eine aktive Damenmannschaft. Nachdem die Spielerdecke zuletzt nicht mehr ausreichte, um dauerhaft zwei Teams konkurrenzfähig zu besetzen, wurde die Entscheidung getroffen, die vorhandenen Kräfte zu bündeln. Ziel ist es, den Spielbetrieb in den kommenden Jahren auf eine stabile Basis zu stellen und gleichzeitig die Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum zu schaffen. So ist es bereits für die Saison 2027/2028 denkbar, wieder mit zwei Damenmannschaften am Spielbetrieb teilzunehmen. Voraussetzung dafür ist ein nachhaltiger Unterbau im Jugendbereich. Nach der Auflösung der Spielgemeinschaft zwischen Heddesheim und der HG Saase befindet sich die weibliche Jugend derzeit im Neuaufbau – und die Entwicklung stimmt optimistisch. Mit einer rein weiblichen F-Jugendmannschaft, die in der Region mittlerweile eine Seltenheit darstellt, einer weiblichen E-Jugend, der neu gemeldeten weiblichen D-Jugend, sowie der wB-Jugend sind bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Auch wenn aktuell noch Lücken in der C- und A-Jugend bestehen, sind die Verantwortlichen zuversichtlich, diese in den kommenden Jahren schließen zu können.
Zukünftige Damenmannschaften sollen ein gesunder Mix aus jungen Spielerinnen aus der eigenen Jugend, erfahrenen Führungsspielerinnen und gezielten Verstärkungen aus umliegenden Gemeinden sein. Die Neuausrichtung versteht sich daher nicht als kurzfristige Reaktion, sondern als langfristiges Bekenntnis zum Damenhandball in der Region. Das Ziel ist klar: Heute die Basis schaffen, um morgen wieder breiter aufgestellt zu sein. [HM/Foto:DS]