Bittere Pleite zum Rückrundenstart
[11.01.2026/HM]
H1 > S3L – TV Bittenfeld > 24:27 (12:13)
Nach dem wichtigen Sieg zum Jahresabschluss in Fürstenfeldbruck, sollte auch zuhause zum Start der Rückrunde die Wende geschafft werden. Besonders die Heimbilanz wollte man verbessern, scheiterte aber an einem jungen und dynamischen Gegner, der in den entscheidenden Situationen einfach abgezockter war und sich so den Sieg verdiente. Mit Stefan Salger und Nikola Sorda hatte S3L prominente Ausfälle zu verkraften, was sich über die Distanz gesehen auswirken sollte. Nach einem ausgeglichenen Start setze sich Bittenfeld beim 6:8 (18.) erstmals auf zwei Treffer ab. In dieser Phase war es Torhüter Lukas Luba zu verdanken das es beim knappen Abstand blieb und die Gäste nicht noch weiter davonzogen. Beim 12:12 (30.) hatte man den Ausgleich endlich wieder geschafft, kassierte aber mit dem Halbzeitpfiff einen bitteren Treffer zum 12:13.
Nach Wiederbeginn schien das Spiel den erhofften Verlauf für die Gastgeber zu nehmen. Die Defensive zeigte sich stabil und als sich Lukas Gutsche in einem erweiterten Gegenstoß zum 18:16 (46.) durchsetze waren die gut 450 Zuschauer aus dem Häuschen. Doch Bittenfeld ließ sich davon nicht beeindrucken. Nach einer Auszeit der Gäste übernahmen die Schwaben wieder das Kommando. Zwar konnte sich der TVB nie wirklich absetzen, legte aber immer vor und setzte so S3L unter Druck. Bis zum 23:23 (54.) hatten die Heimsieben immer eine Antwort parat, doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Bittenfeld traf zum 23:24, im folgenden Angriff bekam S3L seinen einzigen Siebenmeter in der gesamten Partie zugesprochen. Leider lies Maximilian Kessler die Chance ungenutzt und als Lukas Gutsche 30 Sekunden später eine Zwei-Minuten Strafe kassierte setzte sich der Gast ab. Beim 23:26 (57.) Rückstand war eigentlich noch genug Zeit, um der Partie noch eine Wende zu geben, die Gastgeber scheiterte aber gleich mehrfach im Torabschluss und erlaubten sich immer wieder Tech. Fehler die jegliche Hoffnung zunichtemachte. Bittenfeld fuhr den verdienten Sieg nach Hause und macht die Lage für die Mannschaft von Trainer Florian Taafel nicht einfacher. Am kommenden Samstag geht es zur SG Pforzheim/Eutingen. Beim Tabellen-6 ist man alles andere als der Favorit, zumal man im Hinspiel schon mit 25:27 (10:15) unterlag. Für den Pforzheimer Florian Taafel und den Ex-Trainer der SG, Marc Nagel, sicherlich eine ganz besondere Partie in der man nur zu gerne für eine Überraschung sorgen würde.
S3L: Mangold, Luba; Schreiber (2), Gutsche (2), Burkard, Krämer (3), Schwarzer (2), Bitz (3), Schetters, Götz, Leun (5), Bauer, Keller, Preller (3), Kessler (4)