S3L-Damen im Umbruch

[11.03.2026/feh]

Trainer Peter Jano geht – Mannschaften wachsen zusammen – Klassenerhalt bleibt Ziel

In der kommenden Saison werden sich die S3L Damen neu aufstellen, aus zwei Mannschaften wird ein starkes Team. Gleichzeitig wird Trainer Peter Jano mit Saisonende die S3L wieder verlassen. Eine Trennung in Freundschaft und Einvernehmen: „Wir danken Peter für sein Engagement“, erklärt Tobias Brahm, der bei der Spielgemeinschaft als sportlicher Leiter für den gesamten Damen- und Jugendbereich verantwortlich ist, „er musste in dieser Saison unter besonders schwierigen Bedingungen arbeiten, wir respektieren seine Entscheidung, jetzt neue Wege zu gehen und sprechen ihm großen Respekt für seine geleistete Arbeit aus“. Für die Zukunft übernehmen das erfahrene Trainerteam Tobias Heinecke und Lisa Stein die sportliche Verantwortung. Unterstützt werden sie von Jürgen Kunkel, der weiterhin die Arbeit mit den Torhüterinnen fortführt.
Noch aber liegen einige Spieltage vor der Damenabteilung der S3L und das Team wird gemeinsam mit Peter Jano vor allem um einen frühzeitigen Klassenerhalt kämpfen. Die 1. Mannschaft will in der Verbandsliga bleiben. Die Mannschaft liegt derzeit auf dem 10. Tabellenplatz (12:20) und hat noch sechs Spiele vor sich. Zuletzt verloren die Damen zuhause gegen den TV Edingen mit 15:30. Es liegt also noch viel Arbeit vor dem ganzen Team, um das Ziel zu erreichen.
In der kommenden Saison wird die Mannschaft mit Sicherheit konkurrenzfähig sein, weil die Damen enger zusammenrücken. Eine 2. Mannschaft wird es nicht mehr geben, die verbleibenden Spielerinnen rücken dann zur ersten Damenmannschaft auf. Eine sinnvolle Entscheidung, wie Tobias Brahm bekräftigt. Insgesamt wollen bei den Damen einige Spielerinnen kürzertreten oder altersbedingt ganz aufhören. „Wir werden uns in der kommenden Saison voll auf eine neu formierte erste Mannschaft konzentrieren“, so der sportliche Leiter. Damit werden auch die bisherigen Schwierigkeiten im Training wie unregelmäßige Teilnahme aufgrund von Verletzungen oder beruflichen und privaten Verpflichtungen nicht mehr so stark auftreten wie bisher.
Insgesamt sieht Tobias Brahm die Entwicklung im Damenhandball trotzdem positiv. „Vor der Spielgemeinschaft ist der Frauenbereich über alle Stammvereine hinweg nicht ausreichend gefördert worden und teilweise gar nicht vorhanden gewesen“, betont er. Und vor 2 Jahren stand man über Nacht in der weiblichen Jugend mit leeren Händen da, mittlerweile habe sich einiges getan. In der kommenden Saison starten über 50 Mädchen in 4 weiblichen Jugendmannschaften. Der Aufbau läuft, es gibt genügend Mädchen, um von unten den Damenbereich langsam
aufzubauen, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis die Talente aus der Jugend den Sprung in den aktiven Bereich schaffen werden. So freut man sich natürlich auch weiter über alle Mädchen und Frauen, die neu dazukommen und auf diesem Weg unterstützen. [feh]