Auswärts gegen die Wölfe

[25.03.2026/feh]

H1 > Wölfe Würzburg – S3L > 28.3.26, 19:30 Uhr, s.Oliver Arena Würzburg

Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Pfullingen ist die Stimmung im Team zwar etwas getrübt, dennoch lässt auch Trainer Florian Taafel keineswegs den Kopf hängen. Man habe gegen einen schweren Gegner verloren, betont der Coach, dafür habe man in den sechs Spielen zuvor eine sehr gute Leistung gezeigt.
Gefehlt habe im Heimspiel vor allem auch Sven Schreiber. Leider wird das auch im Spiel gegen die Wölfe so bleiben; Sven Schreiber hat sich im Training am Sprunggelenk verletzt und wird nicht in Würzburg auf der Platte stehen. Das gleiche gilt vermutlich für Tim Götz, der ebenfalls noch nicht fit ist. Ebenso fehlen Moritz Keller und Kevin Bitz, der künftig nur noch in Ausnahmefällen bei Heimspielen der Mannschaft zur Verfügung stehen wird. Dafür ist Nikola Sorda wieder mit von der Partie.
„Wir bereiten uns auf die Wölfe konzentriert vor“, sagt Florian Taafel, wobei das gerade bei dieser Mannschaft nicht einfach sei; „die haben einen großen Kader und wechseln schnell und viel durch“, weiß der Trainer. Auch habe sich Würzburg im Laufe der Saison personell verstärkt und noch in der Rückrunde zwei Spieler aus der 2. Liga verpflichtet. Darunter Patrik Längst, der gebürtige Nürnberger wechselte im Februar vom Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau nach Würzburg. Lev Szuharev kam Ende 2025 von TUSEM Essen nach Bayern, der knapp 2 Meter große und 100 Kilo schwere Linkshänder ist ein Kraftpaket und setzt bei den Wölfen deutliche Akzente. Der gebürtige Ungar spielte in seinem Heimatland in der 1. Handball-Bundesliga.
Also alles andere als ein leichter Gegner, zumal sich die Wölfe zu Beginn der Saison den Aufstieg in die 2. Liga als Ziel gesetzt hatten. Von diesen Ambitionen hat man in Würzburg mittlerweile Abstand genommen und einen Rückzieher gemacht. „Wir haben es mit einer spielstarken Mannschaft zu tun, die über das Tempo kommt“, so Florian Taafel. Dennoch fahre man entschlossen und mit Mut nach Würzburg. „Wir wollen trotz der etwas kritischen Personalsituation mit einer guten und geschlossenen Formation das bestmögliche Ergebnis erzielen“, gibt sich der Trainer selbstbewusst. Dass das durchaus geht, haben die Bergsträßer Handballer im Hinspiel bewiesen; im Oktober besiegte die S3L die Wölfe in der Heinrich-Beck Halle mit 28:26. Die Wölfe gewannen zuletzt daheim gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen mit 40:30. „Die Arena in Würzburg kommt noch dazu“, so Florian Taafel, „da passen knapp 3000 Fans rein und die machen richtig Stimmung“.

In der Tabelle der dritten Handball-Liga Staffel Süd ist die S3L auf den 11. Platz gerutscht. (23:25). Die Wölfe Würzburg liegen auf dem 4. Tabellenplatz (30:18). Anwurf in der s.Oliver Arena in Würzburg ist am Samstag, den 28.03. um 19:30 Uhr. Die S3L bestreitet nach einer kurzen Osterpause und einem weiteren Auswärtsspiel gegen den TV Erlangen-Bruck erst am 18.04. wieder das nächste Heimspiel. Dann gegen Balingen-Weilstetten. [feh]